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15/03/2018, 01:59



Das-Kreuz-mit-dem-NC---Medizinstudium-im-Ausland...


 



Die Wartesemster in Humanmedizin betragen in Deutschland derzeit 14, teilweise sogar 15 Semsester! Das ist Wahnsinn. Was soll ein junger Mensch denn solange machen, wenn es sein Traum ist Arzt zu werden? Klar, man könnte in der Zwischenzeit eine andere medizinische Ausbildung absolvieren. Krankenpfleger zum Beispiel. Oder Rettungssanitäter. So kann man sein Geld verdienen und zugleich wertvolle Erfahrungen sammeln.

Oder man hofft auf die Richter in Karlsruhe, die derzeit über den NC verhandeln. Ein Urteil wird aber erst 2018 erwartet. Wie das wohl aussehen wird? Man darf gespannt sein.

Die Dritte Möglichkeit wäre, in die Bundeswehr einzutreten. Sofern man den Aufnahmetest und die Grundausbildung über- und besteht, kann man dort Medizin studieren. Allerdings muss man sich für 17 Jahre verpflichten, um den NC zu umgehen. Das ist eine lange Zeit.

Wer weder Zeit mit Alternativberufen vergeuden, noch auf neue Rechtssprechung hoffen will und auch keine Lust hat sich beim Bund zu verpflichten, dem steht noch eine Vierte Möglichkeit offen: Studieren im Ausland.  Auch hier gibts natürlich eine Haken: man braucht das nötige Kleingeld. Die Studiengebühren in den ausländischen Universitäten belaufen sich zwischen 9 und 11.000 Euro pro Jahr. Hinzu kommen natürlich noch die Kosten für`s Wohnen und Leben. Das ist schon eine Hausnummer.

Wer es sich allerdings leisten kann, ist mit dieser Alternative fein raus. Man kann sich an vielen verschiedenen Unis in der EU bewerben. In der Regel findet der Unterricht in Englisch statt. Es gibt aber auch Unis, in denen man sogar in Deutscher Sprache studieren kann. Zwei von ihnen sind die Semmelweis in Budapest sowie auch die Uni Pecs, in der gleichnamigen Stadt in Ungarn.
Dank der Bologna-Richtlinien wurden die Studiengänge vereinheitlicht, so dass die Abschlüsse ohne weitere Prüfungen in Deutschland anerkannt werden. Wer sich für ein Studium im Ausland interessiert, findet im Netz vielerlei Infos. 
Hier ein Link: Medizinstudium im Ausland

Eine kostengünstigere Variante ist z.B. ein Studium an einer staatlichen Universität in den Niederlanden. Da es aber im Bereich Medizin ebenso wie hier, mehr Studienplatzbewerber als Studienplätze gibt, erfolgt das Auswahlverfahren über eine Auslosung. Wer Glück hat und per Los einen Platz ergattern kann, kommt so natürlich wesentlich preiswerter durch die Zeit. Dort betragen die Studiengebühren dann nicht 10.000 im Jahr, sondern nur ca. 2000 Euro. Der Unterricht findet entweder auf Niederländisch, auf Englisch oder in grenznahen Unis auch auf Deutsch statt. Hier noch ein Link: Studieren in den Niederlanden


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